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Friday, November 10th, 2017
7:30 PM
Denk an einen Road-Movie im Sepialicht der 60er-Jahre - und du kennst die Klangfarbe. Denk an Sixto Rodrigues trifft Sufjan Stevens trifft Matthwe E. White - und du kennst die Geisteshaltung. Und dann stell dir einen Aufnahmeraum vor, vollgestopft mit analogem Equipment: viel Vintage, Röhrenverstärker, ein altes Klavier. Hörst du, wie die Pedale knarzen? Wie die Tasten ein winziges Bisschen klappern? Siehst du die Patina, die mit der Holzmaserung der Gitarren und Bässe um Schönheit kämpft?   Gib noch eine Bandmaschine dazu, die diese Instrumente voll strahlen lässt. Die die Aufnahmen mit Wärme und Licht durchflutet, die sie atmen lässt und leben, statt sie digital zu verstopfen. Und jetzt nimm zwei sehr freie Geister und stell sie in diesen Raum.   Zwei Musiker, die schon einen sehr weiten und erfolgreichen Weg gegangen sind. Ungefähr 500 Konzerte, um genau zu sein. Auf drei Kontinenten. Sorgente hieß ihre Band damals - ein großer Apparat, laut und glitzernd, pompös und mächtig. Was machen diese Musiker also in diesem Raum? Mit diesem Equipment, mit ihrer Erfahrung und mit ihrem langen, gemeinsamen Weg.