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Friday, February 9th, 2018
9:00 PM
In Rumänien wünschen Lieder zur Weihnacht (Colinde) und Neujahr Gesundheit und Wohlstand, suchen Versöhnung mit den Seelen der Toten. Sie erzählen von einem Leben am Busen der Natur, mitunter mit dramatischen Szenen, wie der Hirschjagd, beim „Colindul Cerbului“. Oana Cǎtǎlina Chiţu verleiht diesen Liedern durch ihre jazzafinen Interpretationen einen kristallinen Zauber und lädt ein zu einem akustischen Streifzug durch ein verschneites Land am Fuße der Karpaten.
Chiţu singt Lieder der Roma und verschiedener Balkankulturen, Tangos aus dem mondänen Bukarest der 1930er Jahre und nun auch Weihnachts- und Winterlieder.

Authentisch und frei nähert sie sich diesen Liedern, viele erzählen metaphernreiche, religiöse Geschichten, andere sind heidnischen Ursprungs. Die filigranen Arrangements entwickelten der serbische Akkordeonist Dejan Jovanovic und der Cimbalomspieler Valeriu Caşcaval aus der Republik Moldau. Noch nie hat man Colinde in dieser Besetzung gehört: interpretiert mit Esprit, rumänischer Seele und überraschenden Rhythmuswechseln und der warmen Stimme von Oana Cǎtǎlina Chiţu. Sie befreien diese wunderschönen uralten Melodien vom Staub der Jahre und vermeiden dabei stilsicher jeden Kitsch. Mittels charmanter Moderationen und kleiner Anekdoten nimmt uns Oana Cǎtǎlina Chiţu mit auf eine Winterreise durch das Land ihrer Kindheit.