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Saturday, February 24th, 2018
9:00 PM
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Im Herbst 1997 war es. In der Zwischenbühne im Luzerner Vorort Horw. Zum ersten Mal standen Dada Ante Portas auf der Bühne. Im Vorprogramm ein Clown, danach eine Kunstausstellung. Dass die Luzerner Band in der Folge ziemlich alle Bühnen der Schweiz bespielen, dass die Band sieben Alben veröffentlichen und dass die Band in guten, wie in schlechten Zeiten stets am Ball bleiben würde – das hätten ausser Pee, Thommy, Lukas und Luc wohl nur wenige gedacht. Und nun kommt das achte Album. «When Gravity Fails» heisst es. Und es spricht einiges dafür, dass das neue Album der Band gute Zeiten bereiten dürfte. Es ist nämlich ein sehr gutes Album geworden. Vier Jahre sind seit dem letzten Werk vergangen. Die Band hat sich Zeit gelassen, schrieb wie immer unzählige Songs, verwarf die meisten, experimentierte rum, öffnete Beats und Synthie die Tür. Der langjährige Live-Bassist Simon Ryf (seit 2009) wurde vollwertiges Bandmitglied. Einige Produzenten wurden geprüft und fallen gelassen. Und schliesslich fand die Band eine naheliegende Lösung: Andreas Ahlenius. Mit dem Schweden hatten Dada Ante Portas schon für die Alben «Seasons Change» (2004) und «Superbixen» (2006) zusammengearbeitet. Ahlenius ist selber Keyboarder und kennt die musikalische Welt, für die sich die Band zu öffnen und interessieren begonnen hatte, sehr gut. Es zeigte sich schnell, dass das ein sogenannter «lucky Strike» war. Das gemeinsame Ziel: Neue musikalische Elemente ins Klangbild reinholen, aber unbedingt beibehalten, was Dada Ante Portas ausmacht.Dada Ante Portas reisten also nach Stockholm und gruben sich, Familien und Jobs zurücklassend, während dreier Wochen im März/April 2016 im Durango Studio ein und reisten daraufhin mit dem Gefühl nach Hause, ein grosses Ding geschaffen zu haben. Finanzieren konnten Dada Ante Portas die Aufnahme übrigens via Crowdfunding. Die lange Pause hatte die Reserven der Band weggefressen. Die Band scheint es mehr mit der Musik als mit der Ökonomie zu haben. Wobei: Gar so unbedarft in geschäftlichen Dingen ist sie dann auch wieder nicht. Dada Ante Portas sind neu bei Universal unter Vertrag. Die Band freut sich auf das Kommende. Und hofft, dass die Welt lieber Dada Ante Portas hört, statt auf dumme Gedanken zu kommen.