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Monday, November 6th, 2017
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Thomas „Tom“ Neuwirth ( 6. November 1988 in Gmunden, Oberösterreich) ist ein österreichischer Sänger und Travestiekünstler, der 2014 als Kunstfigur Conchita Wurst mit ,,Rise Like a Phoenix`` den 59. Eurovision Song Contest in Kopenhagen gewann.Neuwirth wurde in der Rolle der Conchita Wurst erstmals 2011 als Teilnehmer an der ORF-Talentshow Die große Chance bekannt, in der er in der Finalrunde den sechsten Platz belegte. Als Conchita Wurst nahm er auch an der österreichischen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2012 (Österreich rockt den Song Contest) teil und erreichte im Finale mit dem Song That’s What I Am mit 49 Prozent der Stimmen den zweiten Platz hinter Trackshittaz mit 51 Prozent. Weitere Fernsehauftritte folgten 2013, als Conchita Wurst in der Sendung Die härtesten Jobs Österreichs auf ORF eins zu sehen war, wo sie in der Fischverarbeitung arbeitete, und im Sommer desselben Jahres in der Sendung Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika bei RTL, in der sie den siebten Platz erreichte.2013 war sie mit dem Titel That’s What I Am zusammen mit einer Reihe weiterer österreichischer Musiker auf dem Benefiz-Album Licht ins Dunkel 2013 und bei einem Konzert für die ORF-Weihnachtsaktion Licht ins Dunkel vertreten.Im September 2013 gab der ORF bekannt, Conchita Wurst als Österreichs Beitrag zum Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen zu entsenden. In österreichischen Medien wurde die Entscheidung, keine Vorausscheidung zu veranstalten, unter anderem als Ausdruck von Sparzwängen im ORF gedeutet. Die Entscheidung traf die Programmintendantin Kathrin Zechner aus einem knappen Dutzend Vorschlägen, hausintern soll das Potenzial der Kandidatin bis zuletzt massiv unterschätzt worden sein. Der Song Rise Like a Phoenix wurde erstmals am 18. März 2014 auf Ö3 präsentiert. Sämtliche Plattenfirmen Österreichs lehnten die Veröffentlichung des Stücks ab, so dass der ORF sich gezwungen sah, den Titel selbst zu veröffentlichen.Am 8. Mai 2014 qualifizierte sich Conchita Wurst in Kopenhagen für das Finale des Wettbewerbs, das sie in der Nacht zum 11. Mai 2014 gewann. Die Entscheidung wurde von etwa 180 Millionen Zusehern verfolgt. Es war das viertbeste Ergebnis in der Geschichte des ESCs und – nach dem Sieg von Udo Jürgens im Jahr 1966.