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Friday, December 8th, 2017
7:00 PM
Immer dunkler werden die Tage im Herbst, der Wind böig, die Welt kahler. Klarer und schärfer kann man er­kennen, was erreicht ist und was noch immer fehlt. Der Herbst ist die Zeit des Ster­bens – in der Natur und bei den Menschen.
Der Advent ist für mich die Zeit des Gedenkens, der Besinnung auf das Wesentliche, das sich nur zu leicht vom äußeren Trubel übertönen läßt. Aber die Wahrheit will angeschaut und ertragen werden – im Dunkel entsteht die Sehnsucht nach dem Licht.
Die heilige Nacht bringt das Licht wieder, bringt uns den Fährmann, der uns über die Schwelle hilft. Mit neuem Mut und gestärkt können wir uns dem Kommenden zuwenden.
Einen solchen Weg durch die tiefste Nacht, dem Licht entgegen schildert mein Liederprogramm „Lücht in’t Düster“.